Wie finde ich die perfekte Maske?

Warum trägt Batman eine Maske? Warum Spiderman? Roter Blitz? Elastigirl? Phantomias? Mysterion? Und was ist mit Superman – der trägt doch gar keine, richtig?

Falsch! Aber dazu später mehr.

Die Frage ist doch: was hat das mit dir zu tun? Schließlich trägst du in diesen turbulenten Zeiten ja nur deshalb eine Maske, weil du musst und nicht, weil du ein Superheld bist – oder?

Was wäre denn, wenn es eine Gemeinsamkeit gäbe zwischen dem überzeichneten, aber auf der ganzen Welt geliebten Superhelden und dem echten Superhelden, der jeden Tag sein bestes gibt, um wenigstens seine unmittelbare Welt ein bisschen besser zu machen – mit anderen Worten: dir?

Könnte dann die Maske nicht ein gemeinsamer Nenner sein? Könnte es sein, dass deine Maske mehr bedeutet, als nur eine Bedeckung von Mund und Nase?

Teil I: Dein Verhältnis zu deiner Maske

Warum tragen Superhelden Masken?

All diese Heldenfiguren haben ausgecheckte Kostüme, um in und mit ihnen ihre ausgedehnten Heldentaten ausüben zu können. Wenn du genau hinschaust, wirst du feststellen, dass manche der Kostüme zwar ohne Cape auskommen – aber die wenigsten verzichten auf die Maske.

Dabei trägt diese keineswegs die Bezeichnung „Schutzmaske“. Das dürfte sie auch gar nicht, sonst würden Batman und Kollegen reihenweise die Abmahnungen ins Haus stehen. Denn eine „Schutzmaske“ darf nur so heißen, wenn sie auf juristisch bestimmte und entsprechend geprüfte Eigenschaften konstruiert ist. Zum Beispiel, wenn sie als Atemschutz-Maske durch ein entsprechendes Filtersystem wirkungsvoll das Eindringen von giftigen Gasen verhindert.

Wenn du dir den Fledermausmann ansiehst, wird schnell klar, dass dessen Maske weit davon entfernt ist, als Atemschutzmaske zu fungieren. Sie bedeckt den Kopf, den Nacken und die obere Hälfte des Gesichtes. Mund und Kinn bleiben dagegen völlig frei.

Und doch ist seine Maske – wie die Masken aller Superhelden – ein ganz wichtiges Utensil! Sie erfüllt nämlich nicht nur einen wichtigen Zweck, sondern gleich zwei.

Der eine dürfte dir sofort in den Sinn kommen: die Geheimidentität.

Der zweite liegt vielleicht nicht ganz so nahe: lass es uns die Symbolische Identität nennen.

Warum haben Superhelden eine Geheimidentität?

Superhelden haben in der Regel herausragende Fähigkeiten. So herausragend, dass sie ohne Weiteres eine ganz eigene Liga definieren, in der der „Otto-Normal-Verbrecher“ nichts verloren hat. In dieser Liga spielen natürlich auch die Superschurken. Mann, Batman hat vielleicht ein Glück, dass es den Joker gibt – er müsste sonst ganz gewöhnliche Ladendiebe jagen, und das wäre ja wohl ziemlich lächerlich!

Nun sind Superhelden aber (meistens) auch nur Menschen. Da ist ein Rund-um-die-Uhr-Einsatz schlicht nicht möglich. Unser Superheld braucht dringend eine Möglichkeit, von Zeit zu Zeit von der Super-Bildfläche zu verschwinden, um durchzuatmen.

Das geschieht sehr elegant über die Geheimidentität. Bruce Wayne, Clark Kent, Donald Duck – alles ganz normale Multimillionäre, Journalisten und, äh, Enten. Unauffällige Superhelden wie du und ich. Letztlich ist die unmaskierte Identität genau so geheim wie die maskierte. Niemand darf wissen, dass der eine auch der andere ist.

Und da leistet die Maske einen hervorragenden Dienst, indem sie das Gesicht des Alter Ego mehr oder weniger perfekt verdeckt, so dass man im Leben nicht darauf käme, etwa in Donald Duck und Phantomias ein und dieselbe Person zu sehen…

Das funktioniert natürlich auch umgekehrt. Jemanden wie Batman ist man nur mit Maske gewohnt. Sobald er diese abnimmt, hat sich’s ausgebatmant!

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Superman trägt übrigens auch eine Maske! Der Unterschied ist, dass Superman seine Maske aufhat, wenn er in seiner Identität als Clark Kent unterwegs ist. Seine Maske ist eine Nerd-Brille, sein Kostüm ein schlichter Anzug. Simpel, aber effektiv.


Was ist die symbolische Identität?

Auch Superhelden sind Individuen! Und sie sind Originale. Es gibt jeden Superhelden nur einmal. (Zwei Batmen sähe auch komisch aus, schon vom Wort her.) Daher ist das Kostüm eines Superhelden auch keine Uniform, sondern ein Kostüm. Ein Outfit.

Der Superheld verkörpert mit seinem Outfit das, wofür er steht, womit er sich selbst identifiziert, was ihn ausmacht. Da geht es zum einen um die Funktion. Superman hat seinen Dress inklusive Familienwappen von seiner Heimat Krypton mitbekommen. Das Zeug ist auf der Erde unzerstörbar. Passt. Batman hat in seinem robusten, dennoch flexiblen Outfit ohne Ende feinstes Bat-Spielzeug untergebracht. Passt.

Erscheinungsbild, Equipment, auch Farben und Formen: das alles ist stets sorgfältig aufeinander abgestimmt. Dennoch geht es nicht bloß um eine C.I., eine Corporate Identity, die sich auf das Äußere bezieht. Das Outfit verkörpert die Werte des Superhelden. Auf diese Art bekommt unser Superheld seine Symbolische Identität. Und so steht die Fledermaus für den Kampf gegen das Böse.

Wie werde ich zum Superhelden?

Es soll keinesfalls wie eine Plattitüde klingen – dennoch ist es so einfach: du bist bereits ein Superheld – Herzlichen Glückwunsch!

Praktisch jeder hat einen Superhelden in seinem Gesamtspektrum.

Jeder von uns ist ständig dabei, die Dinge am Laufen zu halten, das Geld reinzuholen, der Mutti über die Straße zu helfen, zuzuhören, zu trösten, einzuspringen, zum Lachen zu bringen, die Tüten zu schleppen und so weiter. Selten Batmanoide Aktionen, oft nur kleine Kleinigkeiten.

Na und?!

Was wäre, wenn du das nicht machtest? Wenn niemand in der weltweiten Nachbarschaft das machte? Ohne groß philosophisch werden zu müssen, ist es leicht zu verstehen, dass die Summe dieser Kleinigkeiten vieles auf der Welt besser macht. So gesehen, ist unser wundervoller Planet gesegnet mit Milliarden Superhelden – und du bist einer davon. High Five!

Bliebe also nur noch zu klären, wie du deine Geheimidentität und deine Symbolische Identität handhaben willst.

Wie kann ich meine symbolische Identität stärken?

Zunächst einmal: du kommst sicherlich ohne Geheimidentität aus. Das liegt daran, dass du im Prinzip in derselben Liga spielst wie alle Erdbewohner-Superhelden. Du brauchst also keine Identitätsflucht, wenn du mal durchatmen musst. Da tut es ein Urlaub, notfalls auf Balkonien oder den Spurrillen.

Umso wichtiger ist deine Symbolische Identität. Wie du gesehen hast, ist deine C.I. – einfach ausgedrückt, dein Look – ein Teil deiner Symbolischen Identität. Ein anderer Teil sind deine Werte. Sie bestimmen letztlich, ob etwa dein Outfit vor allem gut aussehen soll, oder ob dir auch die Qualität wichtig ist. Bist du großen Marken verbunden oder stehst du auf Insider?

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: zum einen wirkst du nach außen umso authentischer und glaubwürdiger, je mehr dein Look und deine Werte zusammen passen – je stärker also deine Symbolische Identität ist.

Viel wichtiger ist aber, dass du dich selbst umso wohler fühlst, je stärker deine Symbolische Identität ist!

Deine Symbolische Identität zu stärken, heißt nichts anderes, als dein Selbstbewusstsein zu stärken. Wenn du genau weißt, warum du bestimmte Dinge tust (oder eben nicht tust), wenn du eine selbst gebildete Meinung hast, wenn dir deine Werte klar sind – dann wird dir jedes Outfit, das dieser deiner Symbolischen Identität entspricht, problemlos das wundervolle Gefühl geben, ein großartiger Superheld zu sein!

Und mit diesem Gefühl transportierst du auch etwas nach außen, das ankommt. Anders gesagt: du kannst kaum verhindern, dass du gut aussiehst!

Und genau aus diesem Grund kannst und solltest du deine Mund- und Nasenmaske, die du in diesen Zeiten ja nun mal tragen musst, ruhig als Teil deines Outfits, deines Looks, betrachten. Denn eine gute Maske ist nicht nur eine, die gut sitzt und gut funktioniert. Sondern nicht zuletzt eine, die deine Symbolische Identität unterstreicht. Und die du deshalb gerne trägst. Selbst, wenn du gar nicht müsstest.


Teil II: So findest du deine perfekte Maske

Über deine Identität musst du dir natürlich selbst im Klaren sein, das kann dir keiner abnehmen. Man kann es auch ganz simpel formulieren:

Was für ein Typ bist du?

Es gibt Leute, die sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen und dafür viel Geld ausgeben. Das kann zum Beispiel eine Fixierung auf bestimmte Marken sein. Andere Leute bevorzugen genau das Gegenteil und wollen so wenig Mainstream sein wie möglich.

Wieder anderen ist das völlig egal, solange alles so billig oder so teuer ist wie möglich. Und dann gibt es die, die unbedingt (oder auch auf keinen Fall) auffallen wollen.

Eines dürfte jedoch bereits klar sein: du legst Wert auf Qualität, denn sonst wärst du nicht hier. Nutzen wir also die Gelegenheit und nehmen mal unter die Lupe, was eine gute Maske ausmacht.

Was ist der beste Maskenstoff?

An eine Mund- und Nasenmaske werden mehrere Ansprüche gestellt. Ein wichtiges Kriterium ist der Stoff, aus dem die Maske hergestellt ist. Dieser sollte vor allem folgende Eigenschaften bieten:

  • waschbar bis 60°, u.U. bis 95°
  • problemlos zu bügeln
  • angenehmes Tragegefühl
  • frei von Schadstoffen und chemischer Behandlung

Bei 95° C (was im Zusammenhang mit Wäsche als „Kochen“ bezeichnet wird) wird bereits ein hoher Grad an Reinheit erzielt und die meisten Schädlinge abgetötet.

Allerdings werden heutzutage die heißen Wäschen in der Regel bei 60°C vorgenommen. Denn für die meisten Zwecke reicht diese Temperatur aus und eine 60°C-Wäsche ist auch energiesparender als eine bei 95°C. Daher halten viele moderne Waschmaschinen auch gar kein 95°C-Waschprogramm mehr vor.

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Der Begriff „Kochwäsche“ kommt übrigens aus Omas Zeiten, als Waschmaschinen noch ein teurer Luxus und daher eine Seltenheit waren.
Die Wäsche, vor allem Bett- und Unterwäsche wurden dazu im wahrsten Wortsinn auf einer Herdplatte oder einem Kohleofen in einem großen Topf mit Wasser gekocht.
Wenn du keine Waschmaschine hast, die 95°C bietet oder du nur wenige kleinere Teile zum Kochen hast, kannst du verfahren, wie Oma es damals gemacht hat. Übergieße die Wäschestücke im Topf mit kochendem Wasser (das daraufhin sofort auf ca. 95°C abkühlt) und lasse die Hitze ein paar Minuten wirken.
So kannst du die Wäschestücke wirkungsvoll desinfizieren. Aber achte unbedingt darauf, das deine Wäsche diese Temperatur verträgt! Das kannst du dem Wäschezeichen entnehmen.


Wenn du nur bei 60°C waschen kannst oder willst, kannst du deine Maske auch noch anders desinfizieren. Dazu brauchst du sie nach der Wäsche nur zu bügeln. Die Hitze des Bügeleisens wirkt desinfizierend auf den Stoff, so dass dieser zumindest für eine kurze Zeit annähernd steril ist.

Fürs Bügeln eher ungeeignet: Flat Iron Building, N.Y.C.

Der Maskenstoff muss also nicht nur das Bügeln abkönnen, sondern am besten auch ganz einfach zugänglich mit dem Bügeleisen sein.

Um diese beiden Kriterien zu erfüllen, kommen vor allem Leinenstoff und Baumwollstoff in Frage.

Leinen ist allerdings sehr bügelempfindlich. Es braucht einerseits die höchste Bügelstufe; andererseits verbrennt Leinen beim Bügeln sehr schnell, was sich in den bekannten hell- bis dunkelbraunen „Bügelflecken“ niederschlägt, die nicht mehr wegzuwaschen sind.

Guter Baumwollstoff ist ideal für Masken! Baumwolle bekommt durch seine Behandlung und Verarbeitung die unterschiedlichsten Eigenschaften. Daher ist es wichtig, den Baumwollstoff sorgfältig auszusuchen. Du trägst die Maske direkt im Gesicht, da ist ein hoher Tragekomfort besonders wichtig. Der Baumwollstoff soll sich gut anfühlen.

Du hast den direktesten Kontakt mit dem Stoff, der möglich ist, wenn dieser zu einer Mund- und Nasenmaske verarbeitet wurde. Da sind irgendwelche Schadstoffe in der Farbe oder chemische Behandlungen (die bei neuen Produkten auch schon so riechen) absolut fehl am Platz!

Denn es geht ja nicht nur um den Geruch – sondern du atmest durch die Maske hindurch! Andererseits soll deine Maske auch eine gewisse filternde Wirkung haben. Diese soll möglichst besser sein als das provisorisch vors Gesicht gehaltene Tuch.

Deshalb hat eine gute Maske mehrere Lagen Stoff. Um die Balance zwischen Filterwirkung und Atmungsfähigkeit zu halten, sind zwei Lagen in der Regel optimal. Das hängt allerdings auch davon ab, wie dicht der Stoff gewebt ist.

Wass muss ich bei der Befestigung der Maske beachten?

Die Befestigung der Maske am Kopf scheint eine Nebensache zu sein. Ist sie aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Es ist nämlich so, dass der Kopf und auch das Gesicht viel mehr „Einstellmöglichkeiten“ bieten, als das etwa beim Oberkörper der Fall ist, um beispielsweise die richtige T-Shirt Größe zu ermitteln.

Damit deine Maske insgesamt gut sitzt, muss sie an vielen Stellen passen. Das sind vor allem:

  • die Nase (Nasenlänge)
  • die Kiefer- und Kinnpartie (klein/groß/schmal/breit/hervorstehend/nach innen weisend)
  • die Wangenform (wichtig für das Tragen von Brillen und Sonnenbrillen)
  • die Größe der Ohren und ihre Position am Kopf (eher oben oder unten/eher vorn oder hinten).

Letzteres hat nämlich einen großen Einfluss darauf, wie das Gummiband geführt wird und damit die Maske ausrichtet. All das hat zur Folge, dass eine bestimmte Maske dir selbst gar nicht passen mag, während sie deinem Kumpel praktisch perfekt sitzt.

Aus diesem Grund gibt es nicht die eine Befestigung, die die beste ist. Du musst herausfinden, welche Befestigung die für dich beste ist!

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Der Teufel steckt auch noch in einem anderen Detail der Maskenbefestigung. Das sind die verwendeten Bänder. Grundsätzlich wird ein Gummiband komfortabler sein als eine nicht-elastische Kordel. Allerdings gilt für beide, dass sie die richtige Dicke (Stärke) haben müssen.

Ist das Band zum Beispiel relativ dick, dann kann es gerade bei kleineren Ohren oder bei angewachsenen Ohrläppchen leicht vom Ohr rutschen oder das Ohr nach vorn umklappen, was unangenehm ist.
Ist das Band jedoch zu dünn, oder in der Zugkraft zu stark, dann bekommst du schnell den Eindruck, das Band schneide sich ein. Auch nicht schön.

Eher unwichtig ist dagegen die Form des Bandes. Ein Rundgummi unterscheidet sich im Tragekomfort nicht von einem Flachband (vorausgesetzt, Dicke bzw. Stärke sind richtig gewählt).


Welche Befestigungsmöglichkeiten für die Maske gibt es?

EAR-FIXED

Ear-Fixed

Eine simple Befestigungsart zeichnet die meisten Massenprodukte aus: auf jeder Seite ist ein Gummiband, das hinter das Ohr gezogen wird, angenäht. So wird die Maske am Gesicht gehalten.

Diese Lösung kann durchaus gut funktionieren. Lass sie uns Ear-Fixed nennen.

Vorteil: Achte darauf, dass die Gummibänder nicht geschlossen sind! Dann kannst du nämlich durch simples Verknoten der offenen Enden die richtige Größe einstellen. Das ist am Anfang einmal etwas Fummelei. Aber wenn deine Maske mit Ear-Fixed Befestigung einmal passt, ist sie immer richtig eingestellt. Du musst danach nichts mehr ändern.

Größeneinstellung durch Verknoten

Nachteile: Falls das geschlossene fest vernähte Gummiband zu eng ist, kannst du nur durch Annähen eines längeren Gummibandes Abhilfe schaffen. Ärgerliche Fummelarbeit, umso schlimmer, wenn du gar nicht nähen kannst oder willst.

Außerdem ist es schwierig, deine Maske mal eben kurz abzunehmen. Denn du willst sie wahrscheinlich nicht gleich weglegen. Schon gar nicht an fremden Plätzen. Du hast deine Maske also in der Hand, so dass diese nicht mehr frei ist.

NECK-FIXED

Diese Befestigungsart ist von den OP-Masken abgeschaut, die die Ärzte benutzen. Hier sind die Bänder noch länger, so dass sie am Ohr vorbeigeführt und am Hinterkopf verknotet werden. Es werden also nicht jeweils Ober- und Unterkante derselben Seite der Maske verbunden, sondern jeweils die Seitenkanten oben und die Seitenkanten unten.

Vorteil: Achte darauf, dass nicht Kordelbänder zum Zusammenknoten verwendet werden, sondern Gummibänder. Dann kannst du dir nämlich die obere Verknotung sparen. Das Gummiband ist einfach am Stück durch die Maske gezogen. Streifst du die obere Führung des Gummis ab, dann wird die Maske an der unteren Führung am Körper gehalten. Du hast also immer beide Hände frei!

Nachteile: Wenn du über ein großes Haarvolumen verfügst, ist es möglicherweise dem Handling und der Optik nicht dienlich, eine Neck-Fixed Maske zu wählen.

Außerdem kann es passieren, dass bei dieser Befestigung die Maske relativ stark an die Nasenspitze drückt, sofern du eine eher lange Nase hast. Probiere es für dich aus.

Welches ist die beste Maskenform (Schnittmuster)?

Auch hier gibt es keine pauschal gültige Antwort. Um den individuellen Gesichts- und Kopfformen entsprechen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Verschiedene Maskenformen (Schnittmuster) konzentrieren sich jeweils auf bestimmte Bereiche, für die sie grundsätzlich gut passen.
  2. Eine Maskenform liegt in mehreren Größen vor.

Theoretisch könnte es eine riesige Auswahl an Maskenformen geben – was aber letztlich einer Maßanfertigung gleich käme und die Maske sehr teuer werden ließe. In der Praxis haben sich einige wenige Formen bewährt, mit denen passgenaue Masken für fast jeden Kopf hergestellt werden können. Die Größen beschränken sich meistens auf Unterteilungen in der Breite der Maske, manchmal auch in der Höhe. Mehr als zwei bis drei unterschiedliche Größen sind nicht sinnvoll; falls dir da nichts richtig passt, ist es besser, eine andere Maskenform auszuprobieren.

Im 420 Store findest du vor allem vier Formen in mindestens zwei Größen. Voilà:

Die OP-Maskenform („BASIC“)

Das ist der Klassiker unter den Masken. Eine schlichte rechteckige Form, die sich entfalten und so an die Gesichtshöhe anpassen lässt. Diese Maske kommt mit offenen Gummibändern (Ear-Fixed) und ist in zwei Breiten lieferbar. Die Falten lassen sich nach dem Waschen durch entsprechendes Bügeln wiederherstellen.
Wenn du nicht sicher bist, welche Maskenform dir am besten passt, dann ist die BASIC ein guter Einstieg!


BASIC Schwarz

Die großflächige Rechteckform („TANGLE“)

Platz für Design: die TANGLE
TANGLE

Die TANGLE ist im Prinzip eine BASIC ohne Falten. Bei diesem Modell kannst du zwischen Ear-Fixed und Neck-Fixed wählen, was die TANGLE flexibler macht. Auch hier kannst du zwischen zwei Breiten wählen.
Damit sie sich dem Gesicht gut anpasst, wird die TANGLE an beiden Seiten per Hand zusammen gezogen (gerafft), bevor sie aufgesetzt und fixiert wird.

Durch das Fehlen der Falten lässt sich diese Maske sehr leicht bügeln.


Die formbetonte Maske („ENOMIC“)

Die ENOMIC ist besonders gut geeignet für kleinere Gesichter.

Diese Form liegt eher am Gesicht an, als dass sie vor das Gesicht gespannt wird. Sie unterstützt die dreidimensionale Gesichtsform und hat ein anderes Design als die großflächigen Masken. Du bekommst sie in zwei Größen; insgesamt ist diese Maskenform eher für kleinere Gesichter gut geeignet. Deswegen entsprechen Masken für Kinder (ca. 5 Jahre bis ca. 11 Jahre) auch oft einer ENOMIC Form mit gewissen Abwandlungen.


Dreidimensionale Form, vorgerafft: HILL
HILL

Die Luxus-Maske („HILL“)

Diese Maske ist eine Weiterentwicklung der TANGLE. Eingearbeitete seitliche Gummis straffen die Maske vor, so dass sie sich von Anfang an optimal an das Gesicht schmiegt. Zusätzlich fließen Elemente aus der ENOMIC mit ein, die für eine erweiterte Anpassungsfähigkeit bei großen Nasen sorgt.

Die HILL gibt es in zwei Größen.

Beim Tragen der Maske beschlägt die Brille. Wie verhindere ich das?

Als Brillenträger solltest du besonderes Augenmerk auf den Nasenbügel richten!

Leider ist er in den meisten Fällen nicht zu ende gedacht, so dass er letztlich nutzlos ist. Der Nasenbügel soll zunächst für einen besseren Sitz der Maske sorgen, vor allem natürlich um die Nase herum. Ist der Bügel nun zu klein und/oder zu leicht, dann wird er eher unruhig umher rutschen, anstatt die Maske zu stabilisieren. Du willst den Bügel zumindest fest genug an deine Nasenform angleichen, damit das nicht passiert.

Wenn das nicht gelingt, wird es (vor allem bei normal großen und größeren Nasen) zu einem Abstand der Maske zu den Wangen führen. Das hat gleich zwei Nachteile:

  • die Möglichkeit einer noch besseren Stabilisierung bleibt ungenutzt
  • durch den Abstand kann Atemluft hindurchgeblasen werden. Die Folge: die Brille (auch die Sonnenbrille) beschlägt!

Wenn du regelmäßig eine Brille trägst, weißt du, das kaum etwas nerviger und ärgerlicher ist, als das Beschlagen der Brille. Aber auch als gelegentlicher Brillenträger (Sonnenbrille) wirst du dich kaum über eine beschlagene Brille erheben können. Es ist einfach zu störend.

Ein guter Nasenbügel löst beide Probleme mühelos! Er ist zum einen lang genug. so dass du ihn passgenau um die Nase herum drücken und darüber hinaus an deine Wangenform anpassen kannst. Dadurch sitzt die Maske besser. Der Nasenbügel ist aber auch fest genug, so dass er die eingestellte Form auch behält. Dadurch bleibt der Weg der Atemluft durch die Oberseite der Maske versperrt, wenn die Brille quasi auf der Maske sitzt. Auf diese Weise bleibt die Brille beschlagsfrei.

Achte also unbedingt auf einen guten Nasenbügel. Dieser wird allzuoft als zusätzliches Gimmick angepriesen. In Wahrheit ist er ein wesentlicher Bestandteil einer guten Maske!

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Es gibt allerdings einen Sonderfall: nämlich sehr schmale Brillen, die mit der Maske gar nicht in Berührung kommen. Daher findet kein Druck der Brille auf die Maske statt.
Hier kann es passieren, dass der Nasenbügel das genaue Gegenteil dessen bewirkt, was er bewirken soll. Wenn nämlich doch etwas (warme) Atemluft oben aus der Maske herausgedrückt wird, bewegt sie sich schneller und erreicht die Brille „zielgenau“, bevor sie abkühlen kann. Somit kann die Brille beschlagen.
Unter diesen Umständen kann es besser sein, den Nasenbügel nur locker anzupassen. Damit lässt du die Atemluft bewusst entweichen, die sich ohne großen Druck langsamer bewegt und dadurch die Brille gar nicht erst erreicht.


Wie stärkt die Maske meine Symbolische Identität?

Jetzt, da du einiges über die Eigenschaften guter Masken weißt, kannst du einen bedeutenden Schritt weiter gehen. Denn jetzt geht es an den Look. Du kannst hier die Maske betrachten wie eine Cap oder einen passenden Schuh oder eine Uhr. Wenn du dein Outfit zusammenstellst, wirst du das nach den dir wichtigen Kriterien tun.

Zum Beispiel entscheidest du dich für eine bestimmte Farbe, die in deinem Outfit vorherrschen soll. Da kannst du deine Maske entweder im Farbton passend wählen, oder einen andersfarbigen Akzent setzen.

Maskenformen wie die TANGLE bieten Platz für ein Text- oder Grafikdesign. Finde einen Spruch oder ein Design, das dir entspricht. Damit wird es dir ganz leicht fallen, deine Maske mit Freude zu tragen!

Und last, but not least: Schärfe deinen Blick für deine Maske. Betrachte sie nicht als Pflicht, sondern als Kür für dein Outfit! Dann wirst du dich garantiert wohlfühlen.

Und, wer weiß – vielleicht setzt du ja einen Trend?